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Promillegrenze f√ľr E-Scooter-Fahrer

Betrunken mit dem E-Scooter unterwegs kann sehr teuer werden. Gerade beim Fahren unter Alkoholeinfluss greifen nicht die gleichen Regeln wie f√ľr Fahrr√§der. Es gilt f√ľr E-Scooter die gleiche Promillegrenze wie f√ľr andere Kraftfahrzeuge.

Die Nutzer von E-Scootern m√ľssen sich in Deutschland an die 0,5-Promille-Grenze halten. Auch f√ľr Fahranf√§nger, die sich noch in der Probezeit befinden und f√ľr Fahrer unter 21 Jahren gilt ein striktes Alkoholverbot.

Bei Fahrten unter Alkoholeinfluss mit 0,5 Promille oder mehr wird Geldbuße gefordert und Fahrverbot bis zu drei Monaten angeordnet. Bei Fahrten mit 1,1 Promille oder mehr droht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe mit Fahrverbot oder Entziehung der Fahrerlaubnis.

Allerdings kann noch nicht von einer einheitlichen Rechtsprechung ausgegangen werden. Viele Richter sehen die Verkehrsverst√∂√üe mit E-Scootern nicht so streng, wie die Verkehrsverst√∂√üe mit anderen Kraftfahrzeugen, weil die Gef√§hrdungslage oft nicht vergleichbar ist. H√§ufig kann ein mildes Urteil mit Staatsanwalt und Gericht verhandelt werden, weshalb stets ein Fachanwalt f√ľr Verkehrsrecht befragt werden sollte.

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Klaus Leinenweber, Fachanwalt f√ľr Verkehrsrecht