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Kater Fips berichtet von einem interessanten Fall´┐╝

Kanzleihund Emil m├Âchte heute einmal seinen Kumpel, Kater Fips zu Wort kommen lassen. Dieser f├╝hlt sich in dieser Kolumne unterrepr├Ąsentiert. Aus seiner Sicht m├╝ssen auch einmal die Rechte einer Katze beleuchtet werden:

Kater Fips berichtet von einem interessanten Fall, den das Amtsgericht Ahrensburg im Sommer 2022 entschieden hat:

 

Die Parteien waren Nachbarn in einer l├Ąndlich gepr├Ągten Wohnsiedlung.

Die Kl├Ągerin beschwerte sich dar├╝ber, dass die Katze des Beklagten st├Ąndig ihr Grundst├╝ck aufsuchen w├╝rde und auch durch die ge├Âffnete Terrassent├╝r das Haus betreten w├╝rde. Hierbei hat sie einen Vogelkasten zerst├Ârt und sich auf die frischgewaschene W├Ąsche gesetzt und auch Speisen in der K├╝che angenagt.

 

Das Amtsgericht wies die Klage als unbegr├╝ndet ab, da die Kl├Ągerin im Rahmen des bestehenden nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverh├Ąltnisses verpflichtet sei, derartige Beeintr├Ąchtigungen zu dulden.

In einem Wohngebiet geh├Âren ├╝bliche Beeintr├Ąchtigungen durch freilaufende Katzen, wie etwa das Setzen und Klettern auf Gartenm├Âbel oder in Blumenbeete oder auch ein kurzes Eindringen ins Haus dazu und m├╝ssen hingenommen werden.

Kater Fips begr├╝├čt diese Entscheidung ausdr├╝cklich.

 

Mitgeteilt von

Rechtsanw├Ąltin

Salzmann