Verbotene Fahrzeugrennen

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Nach § 315d des Strafgesetzbuches (StGB) werden verbotene Kraftfahrzeugrennen unter Strafe gestellt.

Für den Verkehrsteilnehmer gilt zu beachten, dass nicht nur Kraftfahrzeugrennen im klassischen Sinne, sondern auch anderweitiges Verhalten, geprägt von nichtangepasster Geschwindigkeit, nach dieser Vorschrift unter Strafe steht und mit Entziehung der Fahrerlaubnis und Geldstrafe geahndet wird.

So darf der Fahrzeugführer nach § 3 Abs. 1 S. der Straßenverkehrsordnung (StVO) nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Auch muss die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung angepasst sein. Bestraft wird der Kraftfahrer, der sich in besonders schwerwiegender Weise über die Verkehrsvorschriften hinweg setzt, d.h. grob verkehrswidrig und rücksichtslos handelt.

Somit kann sich der Verkehrsteilnehmer einer Strafe aussetzen, der sich gleichgültig über die Verkehrsvorschriften hinwegsetzt.

Auch wer zufällig auf andere Verkehrsteilnehmer trifft und sich auf ein gemeinsames, zu schnelles und rücksichtsloses Fahren einlässt, kann sich strafbar machen. Auch sollte man unbedingt im Straßenverkehr davon absehen, sich anderen Verkehrsteilnehmern in Bezug auf Beschleunigung oder Geschwindigkeit zu messen.

Ansonsten ist der Führerschein schnell weg!

Mitgeteilt von Rechtsanwalt

Klaus Leinenweber

Fachanwalt für Verkehrsrecht

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